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Wohngruppe Max (Schüler von 11-16)

Wohngruppe Max
Zielgruppe und Adressaten

Die Gruppenbewohner sind so quirlig wie der Namensgeber – bis zu zehn männliche Kinder und Jugendliche, die wegen Verhaltens- und Entwicklungsstörungen im Sozial- und Leistungsbereich Hilfe suchen, finden hier ganztägig ihr Zuhause.
Altersstrukturell ist die Gruppe bunt gemischt zwischen zwölf und sechzehn Jahren. Hauptsächlich wohnen hier Schüler, die sieben Tage die Woche von fünf pädagogischen Mitarbeitern betreut werden.

 Räumlichkeiten und Lage - Räume und Co.

Die Wohngruppe Max befindet sich auf dem Gelände des Jugendhilfezentrums und liegt direkt hinter der Valdocco-Schule, die von den meisten Gruppenbewohnern besucht wird. Die Gruppe bietet vier Einzel- und drei Doppelzimmer, einen neu renovierten Sanitärbereich und Hauswirtschaftsräume. Ein weiträumiger Flur ermöglicht den Jugendlichen Platz für verschiedene Spielgeräte wie Kicker oder Tischtennis. Außerdem steht allen „bastel- und kreativwütigen“ Jungen ein gruppeneigener Werkraum zum Austoben zur Verfügung. Unter der Woche werden alle Jugendliche in der heiminternen Kantine versorgt. An den Wochenenden und an Feiertagen wird die Essensversorgung von der Gruppe und ihren Mitgliedern übernommen. Dies ermöglicht den Bewohnern, auch im hauswirtschaftlichen Bereich Eigenverantwortung zu übernehmen und lebenspraktische Handlungskompetenzen zu erlernen, die wiederum in der angeschlossenen Wohngemeinschaft im Erdgeschoß des Hauses in Form einer Verselbstständigungseinheit vertieft und verbessert werden können.
 

Konzeption/ Zielstellung der Arbeit/ Arbeitsweise

Kletterwand

Gruppe Max, das meint nicht nur eine klar strukturierte Umgebung, die den Bewohnern Halt und Orientierung gibt, sondern bietet gleichzeitig auch eine vielfältige und flexible Freizeitgestaltung. Im Gegenzug wird von den Jugendlichen aber auch eine Bereitschaft zur Mitarbeit erwartet. In kooperativer Zusammenarbeit mit allen sollen hier Eigenverantwortung, soziales Verhalten und lebenspraktische Fertigkeiten vermittelt werden, die zukünftig eine Reintegration in das soziale Umfeld und eine autonome Lebensbewältigung möglich werden lassen. Mit Hilfe der Gruppenregeln, des klar verständlichen Stufenplans, der individuell ausgearbeiteten Punktelisten oder des ‚Murmelsystems’ als Motivationsverstärker, sollen die Jugendlichen die Möglichkeit erhalten, ihr eigenes Verhalten reflektieren zu können. Zusätzlich dienen die regelmäßigen Gesprächsrunden bzw. Gruppenabende der Reflexion des Gruppengeschehens und der Relativierung des Einzelverhaltens. Unterstützend dazu soll das Bezugserziehersystem die familiennahe Sozialstruktur stärken.
Das A und O ist aber die Kooperation. Zwischen Erziehern und Jungen stehen die gemeinsame Planung und die Zusammenarbeit im Alltagsgeschehen sowie für Freizeitaktivitäten im Vordergrund. Besonders erlebnispädagogische Aktivitäten werden bei uns groß geschrieben. Egal ob der Wald als Spielort entdeckt wird, beim Grillen, beim Hütten bauen oder Versteck spielen oder ein Klettergarten/ Hochseilgarten für neue Erfahrungen erkundet wird – eine sinnvolle Freizeitgestaltung ist auf der Gruppe Max täglich Pflicht.

Dazu gehören aber auch regelmäßige Fußball- oder Basketballeinheiten, die Möglichkeit in einem heiminternen Fitnessstudio zu trainieren, Laufen, Walken, Fahrradfahren oder Inline- Skaten. Natürlich gibt es auch weniger schweißtreibende Tätigkeiten wie Kegeln, Werken und Basteln oder andere kreative Projekte. In den Ferien wird unser Freizeitprogramm noch durch eine Tour mit dem gruppeneigenen Bus erweitert oder durch besondere Angebote wie Kanuausflüge, Erlebniswanderungen oder Übernachtungen im Freien bereichert.
Neben der Freizeitgestaltung zählt aber auch die enge Zusammenarbeit mit Schule oder Werkstatt zu einem wichtigen Aufgabenbereich der Erzieherinnen und Erzieher. Über regelmäßigen Kontakt zwischen Bezugserzieher und Lehrern bzw. Ausbildern wird den Jungen die Chance gegeben, ihre Leistungen und ihr Verhalten außerhalb der Gruppe zu reflektieren und zu verbessern.
Neben der Organisation des Lebens auf der Gruppe werden zusammen mit den Jugendlichen und ihren Eltern die Heimfahrten geplant und durchgeführt. Wöchentliche Telefongespräche, Besuche zu Hause oder auf der Gruppe und vorbereitete Hilfeplangespräche sollen zu einer optimalen und engen Zusammenarbeit von Eltern und Erziehern führen.
 

Vorrangige pädagogische Zielsetzungen

  • Überwindung von Störungen im Bereich emotionaler und psychosozialer Entwicklung,
  • Alltagsstrukturierung der jungen Menschen mit Übernahme von Eigenverantwortung,
  • Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit und Konfliktbewältigung
  • Entwicklung von individuellen Lebens- und Zukunftsperspektiven,Abbau und Vermeidung von negativen Karrieren (Delinquenz, Sucht,…)

 

Team

Name: Claudia Berg (Dipl.-Sozialpädagogin)
Hobbys: Lesen, Reisen, Musik
Schwerpunkte auf Max: Walken, Basketball, Inline- Skate
 
Name: Myriam Webers (stud. Paed.)
Hobbys: Volleyball, Lesen, Reisen
Schwerpunkte auf Max: Muskelschmiede, Basteln, Fotos
 
Name: Helmut Brommenschenkel (Erzieher)
Hobbys: Laufen, Familie, Natur
Schwerpunkte auf Max: Laufen, Wald- und Erlebnispädagogik
 
Name: Guerino Mazzuca (Erzieher)
Hobbys: Fußball, Laufen, Fahrrad fahren, Musik
Schwerpunkte auf Max: Fußball, Inline- Skate, Erlebnispädagogik, Laufen
 
Name: Michael Schneider (Dipl.-Sozialpädagoge)
Hobbys: Fahrrad fahren, Familie, Fußball
Schwerpunkte auf Max: Klettern, Fahrrad fahren, Fußball

Name: Holger Sittmann (Erzieher)

 

Zum Gesamtüberblick Bereich Hilfen zur Erziehung

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